EU Waffenrechtsverschärfung kriminalisiert Sportschützen

Der Rat der europäischen Innen- und Justizminister hat am 10. Juni unter dem Tarnmantel der Fußball Europameisterschaft einem Vorschlag der EU-Kommision zur Verschärfung des EU Waffenrechts zugestimmt. Dieser Vorschlag stellt eine unmittelbare Bedrohung für den Schießsport dar und wird in nächster Zeit dem Parlament vorgelegt. Die darin getroffenen Regelungen schränken gesetzestreue Bürger im Umgang mit Waffen extrem ein und haben keinerlei Wirkung auf die Bekämpfung von Terror und Kriminalität. Hier einige Beispiele aus der EU Resolution vom 10.06.2016:

  • Verbot aller halbautomatischen Langwaffen, die abnehmbare oder feste Magazine für über 11 Schuss aufnehmen können, sowie besagter abnehmbarer oder feststehender Magazine.
  • Verbot aller halbautomatischen Faustfeuerwaffen, die abnehmbare oder feste Magazine für über 21 Schuss aufnehmen können, sowie besagter abnehmbarer oder feststehender Magazine. Dies würde auch das Aus bzw. die Enteignung der gängigsten Großkaliber Sportgeräte wie Sig Sauer P22x, X-Serie, CZ75, 1911er Systeme bedeuten.
  • Drei- oder fünfjährige Ablaufpflicht aller Waffenlizenzen und „konstante medizinische, psychologische Überwachung“ von Waffenbesitzern. Hier sind Willkür, totalitären Maßnahmen und einer gebührenpflichtigen Sintflut in Papier Tür und Tor geöffnet.
  • Von dem Verbot ausgenommene „Sportwaffen“ müssen von einem zugelassenen, von der ISSF anerkannten Schützenverband als solche gekennzeichnet werden.
  • … sowie weiteren „Maßnahmen gegen den Terrorismus“ von diesem Kaliber.

Auf die aktuell vorherrschende Kriminalitäts- und Terrorismuswelle haben die europäischen Innen- und Jusitzminister unverändert keine Antwort. Man darf sich schon fragen, wessen Interessen hier vertreten werden. Wenn Euch etwas an Euren Rechten als Schützen liegt, wäre es gut, wenn Ihr Euch an den EU-Parlamentarier Eures Vertrauens wendet oder an der Onlinepetition gegen diesen Blödsinn teilnehmt: hier klicken (… sofern noch nicht erfolgt).

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